Zum Inhalt springen

E-Rechnung Viewer: XRechnung und ZUGFeRD lesen

Du bekommst die Rechnung als lesbares Dokument und die Felder dahinter, so wie eine Maschine sie liest. XRechnung als .xml oder ZUGFeRD als .pdf.

Läuft in deinem Browser

Die Datei bleibt auf diesem Gerät. Kein Upload, keine Speicherung, kein Konto. So funktioniert’s

  • Maschinell verwertbarDas Feld steht sauber in den Daten und kann übernommen werden.
  • Handarbeit nötigDer Wert fehlt oder ist nicht eindeutig, jemand muss ihn nachtragen oder nachschlagen.
  • Bleibt hängenDer Empfänger weist die Rechnung ab oder kann sie nicht verbuchen.
  • Nicht entscheidbarAus der Datei allein lässt sich das nicht beurteilen.
Der Viewer gibt die Werte so wieder, wie sie in deiner Datei stehen, und prüft nicht, ob sie inhaltlich stimmen. Für die Richtigkeit der angezeigten Daten übernehmen wir keine Haftung.

Was hier geprüft wird und was nicht

Ein Validator beantwortet eine andere Frage als diese Seite. Ein Validator sagt dir, ob eine Datei die europäische Norm EN 16931 erfüllt. Hier siehst du, ob die Rechnung ohne Handarbeit durch deine Prozesse läuft. Beides kann auseinanderfallen: eine Rechnung kann normkonform sein und trotzdem jede Woche jemanden zwingen, eine fehlende Bestellnummer nachzutragen.

Willst du wissen, ob eine Datei formal der Norm entspricht, nimm den Validator der KoSIT (öffnet in neuem Tab). Willst du eine Rechnung nur ansehen, ohne auf die Felder dahinter zu schauen, reicht der E-Rechnungs-Viewer von ELSTER (öffnet in neuem Tab).

Welche drei Fragen hinter dem Wort "prüfen" stecken und welche davon ein Validator überhaupt beantwortet, steht im Beitrag E-Rechnung prüfen.

XRechnung oder ZUGFeRD, wo ist der Unterschied

Eine XRechnung ist eine reine Datendatei, für dich als Mensch nicht lesbar, für Software eindeutig. Ein ZUGFeRD-Dokument ist ein PDF, in dem dieselben Daten unsichtbar mitreisen: du siehst eine normale Rechnung, deine Software liest die Daten daraus. Beide Formate erfüllen dieselbe Norm, EN 16931, und beide lassen sich hier öffnen.

Ein eigenes Programm brauchst du zum bloßen Lesen nicht. Erst wenn du E-Rechnungen selbst ausstellen oder automatisch weiterverarbeiten willst, wird eine Software daraus, die mehr kann als anzeigen.

Ab wann du selbst ausstellen musst, hängt an deinem Vorjahresumsatz. Den Zeitplan dazu findest du im Beitrag zur E-Rechnungspflicht 2027.

So funktioniert’s

Wenn du eine Rechnung ins Feld ziehst, übergibt dein Browser die Datei an diese Seite. Das Lesen und die Prüfung laufen danach in der Seite selbst, auf deinem Gerät, und das Ergebnis entsteht dort, wo eben noch das leere Feld war. Verschickt wird dabei nichts, weil es keine Gegenstelle gibt, die etwas annehmen könnte.

Die Datei liegt nur im Arbeitsspeicher der geöffneten Seite. Sie wird nicht auf einen Server geschrieben und nicht auf deinem Gerät abgelegt, ein Konto gibt es hier ohnehin nicht. Schließt du den Tab, ist sie weg. Gemessen wird der Besuch dieser Seite, nicht ihr Inhalt: von deiner Rechnung sieht diese Messung nichts, und Werbe-Tracking läuft hier nicht.

Gebaut ist das so, weil deine Rechnungen nicht unsere Dokumente sind. Ein Server dafür wäre ein weiterer Ort, an dem Preise, Kunden und Bankverbindungen deiner Firma liegen, und eine Datenbank, die jemand sichern und irgendwann wieder löschen müsste. Für ein Tool, das nur anzeigt, brauchen wir beides nicht.

Auf deiner Website einbinden

Dieses Tool kannst du kostenlos auf deiner eigenen Website einbinden, zum Beispiel für deine Mandanten oder Mitglieder. Es läuft dort genauso wie hier, komplett im Browser: hochgeladen oder gespeichert wird nichts. Unter dem Tool steht ein kleiner Link zurück auf diese Seite.

Kopier den Code unten in deine Seite. Die Höhe passt sich automatisch an.

<iframe src="https://abiconsulting.io/embed/e-rechnung-viewer" title="E-Rechnung Viewer von abiconsulting" loading="lazy" style="width: 100%; height: 640px; border: 0"></iframe>
<script>
  addEventListener("message", (event) => {
    if (event.origin !== "https://abiconsulting.io" || event.data?.type !== "abiconsulting:embed-resize") return;
    for (const frame of document.querySelectorAll("iframe")) {
      if (frame.contentWindow === event.source) frame.style.height = event.data.height + "px";
    }
  });
</script>

Kurz beantwortet.

Eine XRechnung ist eine XML-Datei. Wenn du sie doppelklickst, öffnet sich entweder der Browser mit einer Wand aus spitzen Klammern oder gar nichts. Du brauchst ein Tool, das die Daten in eine lesbare Rechnung übersetzt. Zieh die Datei oben in das Feld, dann siehst du sie sofort als normale Rechnung. Eine ZUGFeRD-Datei ist dagegen ein PDF und lässt sich direkt öffnen, zeigt dir dabei aber nur das Bild und nicht die Daten, die darin stecken.

Zum Lesen brauchst du kein Programm, ein Tool im Browser reicht. Zum Empfangen reicht ein E-Mail-Postfach, denn die meisten E-Rechnungen kommen als Anhang. Ein eigenes Programm brauchst du erst, wenn du Rechnungen selbst ausstellen oder automatisch verarbeiten willst.

Empfangen musst du sie seit Januar 2025 können, das gilt für alle inländischen Unternehmen. In der Praxis heißt das: ein Postfach, das die Datei annimmt, und ein Weg, sie lesbar zu machen. Genau dafür ist diese Seite da. Ab 2027 kommt die Pflicht dazu, E-Rechnungen auch selbst auszustellen.

Die Finanzverwaltung stellt einen kostenlosen Viewer unter e-rechnung.elster.de bereit. Der zeigt dir die Rechnung als Dokument. Diese Seite zeigt dir zusätzlich, welche Felder eine Software aus der Datei ziehen kann und an welchen Stellen jemand von Hand nacharbeiten müsste.

XRechnung ist eine reine Datendatei, für Menschen unlesbar, für Software eindeutig. ZUGFeRD ist ein PDF, in dem dieselben Daten unsichtbar mitreisen: du siehst eine normale Rechnung, deine Software liest die Daten daraus. Beide erfüllen dieselbe europäische Norm, EN 16931. Hier lassen sich beide öffnen.

Nein. Die Datei wird in deinem Browser gelesen und nirgendwohin geschickt. Du kannst die Seite nach dem Laden offline nehmen, sie funktioniert weiter. Was beim Einlesen genau passiert und warum es so gebaut ist, steht im Abschnitt „So funktioniert’s“.

Nein, und das ist ein wichtiger Unterschied. Ein Validator sagt dir, ob eine Datei die Norm erfüllt. Hier siehst du, ob sie sich ohne Handarbeit verarbeiten lässt. Das sind zwei verschiedene Fragen: eine Rechnung kann vollständig normkonform sein und trotzdem jede Woche Nacharbeit erzeugen, weil die Bestellnummer fehlt. Für die Normprüfung nimm den offiziellen Validator der KoSIT.

Nichts, und es gibt keine Anmeldung. Wir bauen KI-Automatisierungen für Unternehmen, und ein Teil davon ist Rechnungsverarbeitung. Diese Seite zeigt dir an deiner eigenen Datei, worum es dabei geht.

Wenn das jede Woche zwanzig Mal passiert

Für eine einzelne Rechnung reicht diese Seite. Kommen bei dir jede Woche Rechnungen mit denselben fehlenden Feldern und derselben Handarbeit an, schauen wir uns im Kennenlerngespräch deinen Rechnungseingang an und benennen, wo der Hebel liegt.

30 Minuten. Danach weißt du, welche drei Prozesse bei dir zuerst dran sind.

Lieber erst schreiben? E-Mail schreiben