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Kontoauszug Viewer: camt.053 und MT940 lesen

Zieh deinen Auszug unten ins Feld. Du siehst die Buchungen als normale Liste, und du siehst, wie viele davon sich ohne Handarbeit einer offenen Rechnung zuordnen lassen.

Läuft in deinem Browser

Die Datei bleibt auf diesem Gerät. Kein Upload, keine Speicherung, kein Konto. So funktioniert’s

  • Läuft automatischDie Buchung trägt genug Information, um sie ohne Rückfrage zuzuordnen.
  • Handarbeit nötigJemand muss lesen, nachschlagen oder einmalig zuordnen, bevor gebucht werden kann.
  • Bleibt liegenAus dem Auszug heraus ist nicht erkennbar, wozu die Buchung gehört.
  • Nicht entscheidbarAus dem Auszug allein lässt sich das nicht beurteilen.
Der Viewer gibt die Buchungen so wieder, wie sie im Kontoauszug stehen, und prüft nicht, ob sie inhaltlich stimmen. Für die Richtigkeit der angezeigten Daten übernehmen wir keine Haftung.

Was hier geprüft wird und was nicht

Ein Konverter macht aus deinem Auszug eine Tabelle. Das ist nützlich, beantwortet aber nicht die Frage, an der im Monatsabschluss die Zeit hängt: lässt sich jede Buchung einer offenen Rechnung zuordnen, ohne dass jemand sie liest. Genau das passiert hier, Buchung für Buchung.

Entscheidend ist der Verwendungszweck. Steht dort eine Rechnungsnummer, findet Software den offenen Posten allein. Steht dort "Rechnung" und sonst nichts, oder ein Freitext, den sich jemand ausgedacht hat, muss ein Mensch nachsehen. Dazwischen liegt die SEPA-Referenz: sie bleibt über alle Zahlungen desselben Kunden gleich, also reicht es, sie einmal zuzuordnen. Hier siehst du für deinen eigenen Auszug, wie sich deine Buchungen auf diese drei Fälle verteilen.

Was es nicht macht: buchen. Es schreibt nichts in deine Buchhaltung und verbindet sich mit nichts. Willst du den Auszug einlesen und verbuchen, machst du das weiter in deiner Buchhaltungssoftware, die MT940 und camt.053 ohnehin importieren kann. Diese Seite beantwortet die Frage davor.

Wie sich eine Offene-Posten-Liste vorsortieren lässt, wenn der Verwendungszweck nicht mitspielt, steht im Beitrag Offene-Posten-Liste vorsortieren.

camt.053 oder MT940, wo ist der Unterschied

Beide enthalten dieselben Buchungen, nur unterschiedlich verpackt. MT940 ist eine Textdatei mit Kürzeln wie :61: und :86: am Zeilenanfang. Sie ist alt, sie ist knapp, und sie hat pro Feld wenig Platz. Lange Verwendungszwecke werden deshalb abgeschnitten oder auf mehrere Felder verteilt, und genau dabei geht die Rechnungsnummer gerne verloren.

camt.053 ist XML nach dem Standard ISO 20022 (öffnet in neuem Tab). Dort hat jedes Feld seinen eigenen Platz: Referenz, Auftraggeber und Verwendungszweck stehen getrennt, statt in eine Zeile gequetscht. Für die automatische Zuordnung ist das der Unterschied zwischen "geht" und "geht meistens".

Beide Formate bekommst du im Online-Banking, meistens unter Umsätze oder Umsatzanzeige. Wenn deine Bank beides anbietet und du die Wahl hast, nimm camt.053. Hier lassen sich ohnehin beide öffnen.

So funktioniert’s

Wenn du einen Auszug ins Feld ziehst, übergibt dein Browser die Datei an diese Seite. Das Lesen und die Prüfung laufen danach in der Seite selbst, auf deinem Gerät, und das Ergebnis entsteht dort, wo eben noch das leere Feld war. Verschickt wird dabei nichts, weil es keine Gegenstelle gibt, die etwas annehmen könnte.

Die Datei liegt nur im Arbeitsspeicher der geöffneten Seite. Sie wird nicht auf einen Server geschrieben und nicht auf deinem Gerät abgelegt, ein Konto gibt es hier ohnehin nicht. Schließt du den Tab, ist sie weg. Gemessen wird der Besuch dieser Seite, nicht ihr Inhalt: von deinen Buchungen sieht diese Messung nichts, und Werbe-Tracking läuft hier nicht.

Gebaut ist das so, weil dein Kontoauszug nicht unser Dokument ist. Ein Server dafür hieße, Daten zu halten, die uns nichts angehen: eine Datenbank, die jemand sichern und irgendwann wieder löschen müsste, und ein weiterer Ort, an dem die Zahlungen deiner Firma liegen. Diesen Ort gibt es hier nicht.

Kurz beantwortet.

Eine CAMT-Datei ist eine XML-Datei. Doppelklickst du sie, zeigt der Browser eine Wand aus spitzen Klammern, und Excel macht daraus im besten Fall eine unbrauchbare Tabelle. Du brauchst etwas, das die Buchungen herausliest. Zieh die Datei oben in das Feld, dann siehst du sofort Datum, Betrag, Absender und Verwendungszweck als normale Liste.

MT940 ist das ältere Format für Kontoauszüge, eine reine Textdatei mit Kürzeln wie :61: und :86: am Zeilenanfang. Fast jede deutsche Bank bietet es im Online-Banking zum Download an, und fast jede Buchhaltungssoftware kann es einlesen. Lesbar ist es für Menschen trotzdem nicht.

Beide enthalten dieselben Buchungen, nur unterschiedlich verpackt. MT940 ist Text mit Kürzeln und hat pro Feld wenig Platz, deshalb werden lange Verwendungszwecke abgeschnitten oder auf mehrere Felder verteilt. CAMT ist XML, hat für jedes Feld einen eigenen Platz und transportiert Referenzen sauber getrennt. Für die automatische Zuordnung ist CAMT deshalb das bessere Format. Hier lassen sich beide öffnen.

Im Online-Banking, meistens unter Umsätze oder Umsatzanzeige, gibt es einen Export. Dort stehen neben PDF und CSV auch MT940 und CAMT zur Auswahl. Welche Formate deine Bank anbietet, unterscheidet sich; CAMT heißt dort oft camt.053 oder einfach XML.

Nein. Die Datei wird in deinem Browser gelesen und nirgendwohin geschickt. Du kannst die Seite nach dem Laden offline nehmen, sie funktioniert weiter. Was beim Einlesen genau passiert und warum es so gebaut ist, steht im Abschnitt „So funktioniert’s“.

Nein, und das ist der wichtige Unterschied. Ein Konverter macht aus dem Auszug eine Tabelle. Hier siehst du zusätzlich, ob sich die Buchungen ohne Handarbeit den offenen Posten zuordnen lassen. Das ist eine andere Frage: ein Auszug kann technisch einwandfrei sein und trotzdem jeden Monat einen halben Tag Sortierarbeit erzeugen, weil in den Verwendungszwecken keine Rechnungsnummern stehen.

Ja. Über der Tabelle gibt es einen Export als CSV, mit Semikolon und Komma als Dezimaltrennzeichen. Deutsches Excel öffnet die Datei per Doppelklick direkt als Tabelle, inklusive Umlauten.

Nichts, und es gibt keine Anmeldung. Wir bauen KI-Automatisierungen für Unternehmen, und der Zahlungsabgleich gehört dazu. Diese Seite zeigt dir an deinem eigenen Auszug, worum es dabei geht.

Wenn das jeden Monat von vorn losgeht

Für einen einzelnen Auszug reicht diese Seite. Sitzt bei dir jeden Monat jemand vor derselben Liste und sortiert dieselben Zahlungen von Hand den offenen Posten zu, wird daraus ein anderes Problem. Wir bauen KI-Automatisierungen für genau solche Strecken, in den Systemen, die bei dir schon laufen. Im Kennenlerngespräch schauen wir uns deinen Zahlungsabgleich an und benennen, wo der Hebel liegt.