Copilot, ChatGPT oder private KI?
Eine nüchterne Entscheidungshilfe für Unternehmen, die zwischen Microsoft 365 Copilot, ChatGPT Enterprise und einer privaten KI-Plattform abwägen.
15 Minuten, vertraulich und unverbindlich.
Entscheidungsmatrix
Die drei Wege im direkten Vergleich.
Keine Abwertung der anderen Tools. Jeder Weg hat seinen Platz. Entscheidend ist, welche Datenklasse in welcher Umgebung verarbeitet werden darf und wer im Zweifel die Freigabe verantwortet.
Microsoft 365 Copilot
Office-Alltag im vorhandenen MS-Tenant.
- Hosting
- Microsoft-Cloud, EU-Region möglich
- Tenancy
- Geteilte Infrastruktur, separater Tenant
- Umgang mit Unternehmensdaten
- Per Default kein Modelltraining; Prompts bleiben laut Microsoft im Tenant
- Rollen- und Freigabemodell
- Microsoft-Entra-basiert, zentral gepflegt
- Modellwahl
- Von Microsoft vorgegeben
- Typische Eignung
- Office-Assistenz, Textarbeit, unkritische Recherchen
ChatGPT Enterprise
Allgemeine KI-Unterstützung mit AVV.
- Hosting
- US-amerikanische Infrastruktur
- Tenancy
- Geteilte Infrastruktur, separater Workspace
- Umgang mit Unternehmensdaten
- Per Default kein Modelltraining; AVV nach US-Recht
- Rollen- und Freigabemodell
- Tenant-Admin-Rollen, keine fachliche Freigabekette
- Modellwahl
- Von OpenAI vorgegeben
- Typische Eignung
- Allgemeine KI-Aufgaben außerhalb vertraulicher Unterlagen
Private KI (abi consulting)
Interne Fachworkflows unter eigener Governance.
- Hosting
- Verwaltete Private Cloud, hybrid oder on-premise
- Tenancy
- Dedizierte Umgebung exklusiv für das Unternehmen
- Umgang mit Unternehmensdaten
- Im Normalbetrieb keine Weitergabe an externe Modellanbieter; Rollen und Logs dokumentiert
- Rollen- und Freigabemodell
- Rollen- und Freigabemodell je Workflow, in Betriebsakte dokumentiert
- Modellwahl
- Open-Weight- und kommerzielle Modelle frei wählbar
- Typische Eignung
- Interne Fachworkflows mit vertraulichen Daten unter eigener Governance
Stand der Anbieteraussagen gemäß Herstellerdokumentation. Verbindliche Datenschutz- und Governance-Freigabe trefft ihr mit euren Datenschutz- und Compliance-Verantwortlichen.
Wann private KI die bessere Antwort ist
Copilot und ChatGPT Enterprise sind starke Werkzeuge. Bis zu einem Punkt.
Unternehmen mit wiederkehrenden Workflows auf vertraulichen oder regulierten Daten.
Passt
- Vertrauliche Dokumente, Mandate, Verträge oder Kundendaten als Kern eurer Arbeit
- Fachliche Freigabepfade, die im Copilot-/ChatGPT-Modell nicht abbildbar sind
- Wunsch nach Modellwahl jenseits der Vorgaben eines einzelnen Anbieters
- Anforderung, Rollen, Freigaben und Logs nachweisbar zu dokumentieren
Passt nicht
- Ausschließlich Office-Assistenz und unkritische Textarbeit
- Reine Allgemeinanwendungen ohne vertrauliche Datenklassen
- Teams ohne Bereitschaft, ein internes Rollen- und Freigabemodell zu tragen
- Budgeterwartung unter dem Audit-Einstieg (ab €4.500)
Unsicher? Im Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, welcher Weg zu eurem Fall passt.
Vom Vergleich zum Betrieb
Drei Schritte, wenn private KI der richtige Weg ist.
Jeder Schritt endet mit einem abgenommenen Ergebnis. Kein Abonnement ohne Nachweis, dass der vorherige Schritt gehalten hat.
- 01
Audit
In 10 Tagen priorisieren wir Workflows und bewerten, welche Datenklassen überhaupt in eine private Plattform gehören und welche bei Copilot/ChatGPT bleiben dürfen.
- 02
Start
In 2 bis 8 Wochen steht die private KI-Plattform für die im Audit identifizierten Workflows. Co-Existenz mit Copilot und ChatGPT ist ausdrücklich vorgesehen.
- 03
Betrieb
Wir halten Modelle, Prompts, Rollen und Freigaben im laufenden Betrieb belastbar, mit festem Ansprechpartner und Monatsbericht.
Drei Pakete
Wenn private KI für euch Sinn macht.
Feste Einstiegspakete. Kein individuelles Angebot, bis ihr es wollt.
KI-Workflow-Audit
10 Tage · ab €4.500
Welche Workflows lohnen sich wirklich? Priorisierte Use-Cases, Datenschutz- und Governance-Bewertung und konkreter Umsetzungsplan in 10 Tagen.
Audit ansehen →
02Private-KI-Start
2 bis 8 Wochen · ab €10.000
Private KI-Plattform, ein im Tagesgeschäft genutzter Kernworkflow, Rollen- und Freigabepfade sowie Betriebsakte. Deployment in verwalteter Private Cloud, hybrid oder on-premise.
Start ansehen →
03KI-Betriebsbegleitung
ab €3.000 pro Monat
Wir halten Modelle, Prompts, Rollen und Freigaben im laufenden Betrieb belastbar. Fester Ansprechpartner, definierter SLA, dokumentierte Eskalation.
Betriebsbegleitung ansehen →
Unsicher, welches Paket passt? Erstgespräch vereinbaren →
Häufige Fragen
Noch offene Fragen?
Weil sie für Office-Assistenz, Textarbeit und unkritische Recherchen stark und günstig sind. Eine private KI lohnt sich dort, wo vertrauliche Unterlagen, fachliche Freigabepfade oder Modellunabhängigkeit gefordert sind. In der Praxis koexistieren die Tools: Copilot und ChatGPT für Office, private KI für Fachworkflows.
Microsoft dokumentiert, dass Prompts und Unternehmensdaten im Tenant bleiben und per Default nicht zum Modelltraining verwendet werden. Für Office-Arbeit ist das oft ausreichend. Sobald vertrauliche Mandate, Kundenakten oder regulierte Daten in den Workflow kommen, stellen sich Fragen zu Rollen, Freigabekette und Modellwahl, die Copilot nicht beantwortet. Die Bewertung treffen wir im Audit mit euren Datenschutz- und Compliance-Verantwortlichen.
Ja, Co-Existenz ist der Regelfall. Office-Assistenz bleibt im vorhandenen Microsoft- oder OpenAI-Setup, Fachworkflows mit vertraulichen Daten wandern in die private KI-Plattform. Das Rollen- und Freigabemodell definiert, welche Datenklasse in welcher Umgebung verarbeitet werden darf.
Je nach Deployment Open-Weight-Modelle (z. B. Llama- oder Mistral-Familien) auf eurer Infrastruktur oder kommerzielle Modelle (z. B. Claude, GPT) über freigegebene API-Wege mit vertraglich abgesicherten Bedingungen. Die Modellwahl wird im Audit je Workflow bewertet und in der Betriebsakte dokumentiert.
Workflows mit hohem Wiederholungsanteil auf vertraulichen Daten: Dokumentenauswertung (Mandate, Verträge, Bescheide), Reporting auf internen Datenquellen, Korrespondenzentwürfe mit Kunden- oder Mandatsbezug, Compliance-Nachweise. Im Audit priorisieren wir nach Aufwand, Nutzen und Datenschutzlage und benennen, wo die private KI den Unterschied macht und wo Copilot reicht.
In den meisten Fällen kein Umstieg, sondern eine Erweiterung. Copilot bleibt für Office, die private KI ergänzt für Fachworkflows. Der Aufwand steckt im Rollen- und Freigabemodell, das wir im Audit definieren, und im Start, der die Plattform und den ersten Kernworkflow live bringt. Zeitrahmen: 10 Tage Audit, 2 bis 8 Wochen Start.
Welcher Weg passt zu eurem Fall?
15 Minuten. Vertraulich. Wir ordnen im Gespräch ein, ob Copilot, ChatGPT, eine private KI oder eine Kombination zu eurer Lage passt.
Lieber direkt schreiben? [email protected]