Prozessautomation für Rechtsanwälte.
Akten-Eingang, Schriftsatz-Vorbereitung und Fristenlauf mit eigener KI automatisieren, ohne dass Mandantendaten die Kanzlei verlassen.
30 Minuten, vertraulich und unverbindlich.
Wo Prozesse jede Woche manuell laufen, obwohl sie es nicht müssten.
Dieselben Abläufe, immer dieselbe Reihenfolge, immer dieselbe manuelle Übergabe. Nicht weil sie das brauchen, sondern weil ein automatisierter Pfad fehlt.
Eingangsprüfung und Kategorisierung
Eingehende Belege, Anfragen oder Dokumente sortieren, prüfen, zuweisen. Pro Vorgang händisch, vor jeder Bearbeitung.
Daten zwischen Systemen synchronisieren
Inhalte zwischen DMS, ERP, Kanzlei- oder Buchhaltungssoftware übertragen, Felder mappen, Status nachpflegen. Wiederkehrend, fehleranfällig.
Standard-Bearbeitung und Vermerk
Wiederkehrende Sachverhalte nach immer gleichem Muster bearbeiten, Vermerk anlegen, Vorgang weiterreichen. Hoher Anteil Routinearbeit.
Freigabe und Versand vorbereiten
Pakete für Freigabe zusammenstellen, Empfänger und Anlagen prüfen, Versand-Mail aufsetzen. Pro Vorgang manuell.
Jede Woche. Dieselben Aufgaben. Vermeidbar.
Für wen das passt
Wann eine eigene KI in der Kanzlei sinnvoll ist.
Rechtsanwaltskanzleien ab rund 10 Anwälten mit wiederkehrenden, dokumentenlastigen Mandatsbereichen.
Passt
- Vertragsanalyse und -prüfung als wiederkehrende Aufgabe in definierten Mandatsbereichen
- Schriftsatzentwürfe und Korrespondenz mit strukturierten Wiederholungsmustern
- Mandantenkorrespondenz zu Fristen, Status und Bescheiden
- Rechercheaufbereitung (Rechtsprechung, Regulatorik) als laufende Aufgabe
- Klar benennbare Prozess- oder Praxisverantwortliche für Rollout und Freigaben
Passt nicht
- Einzelanwälte oder Kleinkanzleien ohne wiederkehrende Mandatsvolumen
- Kanzleien ohne dokumentenlastige Mandatsbereiche
- Reine Beratungsmandate ohne strukturierte Aktenprozesse
- Budgeterwartung unter dem KI-Piloten (ab €10.000)
Kein harter Ausschluss, sondern eine ehrliche Einschätzung. Unsicher? Erstgespräch nutzen, dann einordnen.
So konkret läuft das
Prozessautomation bei Rechtsanwälte, in Beispielen.
Drei Beispiele, in denen wir den Use Case mit eigener KI für Rechtsanwälte ausgeprägt haben.
- 01
Akten-Eingang automatisch nach Mandatsbereich und Fristen kategorisieren
- 02
Standardisierte Schriftsatz-Pfade aus eigenen Vorlagen und Bausteinen
- 03
Fristenüberwachung und Versand-Vorbereitung als verketteten Prozess
40% weniger Durchlaufzeit pro Vorgang.
Null Datenweitergabe nach außen.
30 Minuten zur ersten klaren Empfehlung.
40%-Richtwert aus bisherigen Kundenprojekten. Tatsächliche Effekte hängen von Use Case, Datenqualität und Freigabeprozessen ab.
Tools im Vergleich
Copilot, ChatGPT oder eigene KI. Wofür jeweils?
Keine Abwertung der anderen Tools. Die relevante Frage ist, welche Mandantendaten in welcher Umgebung verarbeitet werden dürfen und wie die anwaltliche Verschwiegenheitspflicht gewahrt bleibt.
Microsoft 365 Copilot
Office-Alltag im vorhandenen MS-Tenant.
- Hosting
- Microsoft-Cloud, EU-Region möglich
- Tenancy
- Geteilte Infrastruktur, separater Tenant
- Umgang mit Mandantendaten
- Per Default kein Modelltraining; Prompts bleiben laut Microsoft im Tenant
- Modellwahl
- Von Microsoft vorgegeben
- Berufsrechtliche Anforderungen
- Keine nativen Berufsrecht-Compliance-Features; Einordnung durch die Kanzlei
- Typische Eignung
- Office-Assistenz, Textarbeit, unkritische Recherchen
ChatGPT Enterprise
Allgemeine KI-Unterstützung mit AVV.
- Hosting
- US-amerikanische Infrastruktur
- Tenancy
- Geteilte Infrastruktur, separater Workspace
- Umgang mit Mandantendaten
- Per Default kein Modelltraining; AVV nach US-Recht
- Modellwahl
- Von OpenAI vorgegeben
- Berufsrechtliche Anforderungen
- AVV nach US-Recht; berufsrechtliche Einordnung durch die Kanzlei
- Typische Eignung
- Allgemeine KI-Aufgaben außerhalb vertraulicher Mandants- und Fallunterlagen
Eigene KI (abi consulting)
Mandatsrelevante Kanzleiprozesse.
- Hosting
- Verwaltete Private Cloud, hybrid oder on-premise
- Tenancy
- Dedizierte Umgebung exklusiv für die Kanzlei
- Umgang mit Mandantendaten
- Im Normalbetrieb keine Weitergabe an externe Modellanbieter; Rollen und Logs dokumentiert
- Modellwahl
- Open-Weight- und kommerzielle Modelle frei wählbar
- Berufsrechtliche Anforderungen
- Dedizierte Umgebung; Rollen-, Freigabe- und Protokollstruktur dokumentiert und nachweisbar
- Typische Eignung
- Vertragsanalyse, Schriftsatzentwürfe, Mandantenkorrespondenz, Rechercheaufbereitung unter Berufsrecht
Stand der Anbieteraussagen gemäß Herstellerdokumentation. Verbindliche Datenschutzfreigabe triffst du mit deinen Datenschutz- und Fachverantwortlichen.
Unser Angebot
Drei Pakete.
Eines passt zu deiner Kanzlei.
Drei feste Einstiegspakete. Kein individuelles Angebot, bis du es willst.
Prozess-Audit
30 Minuten · kostenlos
Kostenloser Einstiegscall. Wir besprechen deine Prozesse, setzen eine erste Datenschutz- und Governance-Ampel und empfehlen 1 bis 2 lohnende Use-Cases. Ohne Verpflichtung.
Audit ansehen →
02Eigene KI
2 bis 8 Wochen
Eigene KI-Plattform, ein im Tagesgeschäft genutzter Kernprozess, Rollen- und Freigabepfade sowie Betriebsakte. Deployment in verwalteter Private Cloud, hybrid oder on-premise.
Eigene KI ansehen →
03Betrieb
Laufend
Wir halten Modelle, Prompts, Rollen und Freigaben im laufenden Betrieb belastbar. Fester Ansprechpartner, definierter SLA, dokumentierte Eskalation.
Betrieb ansehen →
Unsicher, welches Paket passt? Erstgespräch vereinbaren →
Häufige Fragen
Noch offene Fragen?
Ein automatisierter Prozesspfad in der KI-Plattform kümmert sich um Eingangsprüfung, Standard-Bearbeitung, Datenfluss zwischen Systemen und Freigabe-Vorbereitung. Wir bringen einen ersten Prozesspfad in 2 bis 8 Wochen produktiv. Die fachliche Freigabe bleibt bei euch.
Geeignet sind wiederkehrende Abläufe mit klarer Eingangsdefinition, definierten Bearbeitungsschritten und einer abgrenzbaren Freigabe. Im kostenlosen Erstgespräch identifizieren wir 1 bis 2 Prozesse mit Hebel; die Priorisierung nach Aufwand, Nutzen und Datenschutzlage folgt in Phase 0 des KI-Piloten.
Die KI-Plattform läuft als eigene Lösung und lässt sich über definierte Schnittstellen mit DMS, ERP, Kanzlei- oder Buchhaltungssoftware verbinden. Wir prüfen Anbindungen erst in einer Sandbox, dokumentieren Rollen und Freigaben in der Betriebsakte und bringen erst dann den produktiven Datenfluss live.
Wir setzen die Automation so auf, dass Eingangsprüfung, Daten- und Vermerkschritte automatisiert ablaufen, jede fachliche Freigabe aber explizit bei einer benannten Rolle liegt. Der KI-Pfad ist transparent dokumentiert, jede Aktion wird geloggt, und Eskalationspfade sind in der Betriebsakte definiert.
In der verwalteten Private Cloud laufen Modell, Vektordaten und Logs in einer dedizierten Umgebung ohne Modelltraining durch Dritte; in Hybrid- oder On-Premise-Setups liegen alle Schritte auf eurer Hardware. Rollen, Freigaben und jeder Übergabepunkt sind in der Betriebsakte dokumentiert.
Der KI-Pilot bringt einen Prozesspfad in 2 bis 8 Wochen produktiv, je nach Deployment: verwaltete Private Cloud 2 bis 4 Wochen, Hybrid 4 bis 6 Wochen, On-Premise 6 bis 8 Wochen zzgl. Hardwarebeschaffung. Einstiegspunkt ist das kostenlose KI-Prozess-Audit-Erstgespräch.
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Im Audit ist immer einer von uns selbst dabei. Seit 2021 KI- und Automatisierungsprojekte im deutschen Mittelstand.